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Oberschlächtiges Wasserrad

Das oberschlächtige Wasserrad

Der in Erkerode angelegte Mühlengraben führt das Wasser der Wabe über ein Gerinne dem Wasserrad zu. Durch ein Schütz kann das Wasser wieder in das eigentliche Bachbett am Wasserrad vorbei geleitet werden.
Das vorhergehende Wasserrad wurde 1929 eingebaut und nach 50 Jahren Laufzeit 1979 von der Müllerfamilie abgerissen. Die alte Welle aus Eichenholz liegt noch vor dem Mühlengebäude.

2000 wurde ein neues Wasserrad eingebaut, das bereits 2009 wieder gründlich saniert werden musste. Aufgrund ungeklärter Wasserrechte wurde das Holzes beim Bau über einen langen Zeitraum an der Luft und nicht im Wasser gelagert. Dadurch nutzte sich das Eichenholz in nur 9 Jahren so stark ab, dass neue Zellen eingebaut und die Felge zum Teil erneuert werden musste.

Unser oberschlächtiges Wasserrad bestehend aus Welle, Radarmen, Felgen und Zellen. Die Zellen sind aus Metall, Felge und Balkenkreuz aus Eichenholz, die Wasserradwelle aus Stahl.

Das Wasserrad läuft mit ca. 8 Umdrehungen pro Minute.

An die Welle ist am Ufer gegenüber der Mühle ein Getriebe angeschlossen, dass über Keilriemen einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Der Generator hat eine maximale Leistung von 10 KW. Der vom Generator erzeugte Strom wird vor Ort verbraucht bzw. ins öffentliche Stromnetz eingespeist.