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Geschichte

Die Geschichte der Mühle

Einst trieb die Wabe in Erkerode 3 Mühlen an, heute ist es noch eine, die bereits im 12. Jh. urkundlich erwähnt wurde. 1613 baute Familie Maßberg diese Mühle neu auf, was ein Inschriftstein in der Wassermauer beweist. 1835 wird Heinrich Müller als Besitzer genannt. In dieser Zeit arbeitete die Mühle mit 2 Wasserrädern und 2 Mahlgängen.
1895 erwarb August Achilles die Mühle und ließ sie modernisieren (Einbau eines Walzenstuhls sowie Sieb- und Getreidereinigungsmaschinen).  Die Mahlgänge betrieb nun ein Wasserrad  über ein stehendes Vorgelege. Bis 1976 war die „Achilles Mühle” in Betrieb, über die letzten Jahrzehnte als Schrotmühle, da die Großmühlen in Sickte und Braunschweig billigeres Backmehl anboten.
Unter den heutigen Nutzern der Mühle, den Eigentümern Familie Kunze / Hennig-Kunze, und dem Verein „Wassermühle Erkerode e.V.“ wird die ‘Kraft des Wassers’ zweifach genutzt:  zur Erzeugung von Strom und zum Antrieb der Mühlentechnik. In den Jahren 2006-2009 ist die Technik von Rüdiger Hagen komplett restauriert worden. Die Mühlentechnik ist mit einem Steinmahlgang, dem stehenden Getriebe, verschiedenen Transmissionen und Müllereimaschinen betriebsfähig.
Die Eigentümer und der Mühlenverein haben das Mühlengebäude erneuert und um eine Wandheizung ergänzt. Neben der Vorführung der Mühlentechnik in vier Ebenen werden die geheizten Mühlenräume u. a. für kulturelle Veranstaltungen genutzt.  Mit Programmen – wie z.B.  „Mr. Mehlsack” und „Spurensuche“ – bietet der Mühlenverein Mitmachprogramme für alle Altersgruppen an. Ziel der Angebote ist es:  Vergangenheit „begreifbar” zu machen und den Mühlenstandort Erkerode dauerhaft zu sichern.